Rockband: das DRS3-Studio hat gekocht

Heute habe ich meine Redaktionskolleginnen und Kollegen zusammengetrommelt – und zwar im Studio von DRS3. Wir haben einen ganzen Song live auf DRS 3 gespielt. Was wohl die Hörer gedacht haben, die mitten in unserer zugegeben grauenhaften Version von The Clash’s „Should I Stay Or Should I Go“ eingeschaltet haben?

Hier unser Aufrtritt, ungeschnitten:

Weil Rockband in den USA ja schon seit längerem zu haben ist (und sich spitze verkauft: bis Ende 2007 knapp 640’000 Stück), haben wohl schon viele gehört, wie toll das Spiel ist. Kann ich nur bestätigen.

Wer Guitar Hero (Solokönig!) oder Sing Star (Karaoke!) kennt: man füge diese beiden Spiele zusammen und setzt noch ein Schlagzeug obendrauf – da kann man echt kaum noch etwas falsch machen. Naja, kann man doch, nämlich den Preis: 280 Franken! Das tut richtig weh, vor allem wenn man weiss, dass unsere amerikanischen Freunde bloss rund 170 Dollar zahlen (für das komplette Set aus Spiel, Schlagzeug, Gitarre und Mikro). Das Schiff, das die grossen Rockband-Kisten zu uns bringt, wird wohl von Robbenbabys aus Diamanten angetrieben.

Vorerst ist es auch nur für die Xbox 360 erhältlich; die anderen Versionen (PS2, PS3, Wii) sollen im September folgen.

Wer das alles aber auf sich nimmt, der wird belohnt. Rockband ist die bequeme Art, mit Musik Spass zu haben. Und es zeigt sich einmal mehr, welches Gefühl für Musik die Hersteller Harmonix haben. Es ist nicht selbstverständlich, dass diese Illusion so perfekt gelingt. Nur genau die richtige Mischung aus Vereinfachung und Forderung führt dazu, dass man wirklich glaubt, man spiele diese Musik. Das gelingt Rockband – und noch grösser ist dann das Gefühl, wenn man einen Song als Band meistert, mit anderen zusammen.

Klar, man könnte das auch online machen. Aber ehrlich: Musiker gehören zusammen auf eine Bühne. Also vors Sofa. Und so kommt man vielleicht auch über den hohen Preis hinweg: man gründet mit seinen zwei besten Kumpels eine Band und teilt die Kosten durch drei.

Zum Abschluss noch einige Bilder vom Soundcheck. Ja, wir mussten etwas üben, Bandprobe halt; unser Gitarrist war zimli nervös! Und ich hab geschwitzt, trotz gekühlten Studios. Wie ein echter Schlagzeuger halt!

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4 Gedanken zu “Rockband: das DRS3-Studio hat gekocht

  1. Nummer 4 ist mein Lieblingsbild: Drummer im Bürostuhl! Ich sehe aus, als ob ich schwere Maschinen bediene.

  2. Scheisse 😉 Sogar die "Tell me the truth Ruth Wittwer" mit im Studio am fanen!Aber der Bass fehlt schmerzlich – und für ein Power-Trio gebt ihr dann doch etwas wenig Strom ab 🙂

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