Halo 3 im Kino

Für eine Weihnachtsaktion von DRS 3 haben Kollega Reto Widmer und ich (Reto hat die Repo gemacht, ich war nur zum Spielen da) einen DRS-3-Hörer und seine Crew nach Bülach in ein Kino (mehr zum Kino ABC hier) gesetzt und dort zusammen Halo 3 gespielt. Yay!

Das Kino ABC hat schon auf digitale Projektion umgestellt, also alles kein Problem, dachten wir. Nun ja, in der Praxis dann aber schon: der Vorführraum ist sehr weit weg vom Kinosaal – die Xbox muss wegen der Wireless-Controller aber im Saal sein. Und über ein sehr langes Component-Kabel hätte man zu viel Signalverlust. Deshalb wurden sowohl Ton als auch Bild in Netzwerk-Signale umgewandelt und per Ethernet-Kabeln mit dem Vorführraum verbunden (fragt mich nicht, was genau für ein Signal/Protokoll das ist, sehr arkan, das Ganze). Eine normale Internetverbindung für Online-Matches über Xbox Live wollten wir natürlich auch. Ein ziemliches Gefriemel, bis das alles problemlos lief. 

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Die Leinwand ist 11 Meter breit, bei 16:9 Seitenverhältnis also etwas mehr als 6 Meter hoch. Halo 3 wird von meiner Xbox als 720p ausgegeben. Das bedeutet, dass nur ca. 1.16 Pixel auf einen Zentimeter kommen. Da müsste man eigentlich erwarten, dass das Bild nicht wahnsinnig toll aussieht. Ist aber nicht so, war überraschend gut. Verschiedene Gründe: man sitzt weit weg von der Leinwand, die Leinwand ist speziell Pixel-tauglich beschichtet (soll den Moiré-Effekt verhindern) und der Projektor macht Upsampling. Apropos Projektor: Materialschlacht 3000!

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Die Fotos werden dem Erlebnis nicht gerecht – zu schwierige Lichtverhältnisse. Wenn man noch etwas vom Kino sehen will, ist die Action zu schnell, um scharf zu sein. Den Text kann man in Echt jedenfalls gut lesen.

Das beste an der ganzen Aktion war aber der Ton. Ein Kino ist halt etwas anderes als ein Heimkino – echter Surround und richtig laut. Und als Zuckerguss obendrauf: die Kinosessel vibrieren! Abhängig vom Ton: wenn der Ton laut ist und viel Bass hat, vibriert der Sessel. More Explosions!

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Insgesamt also eine beeindruckende Frontal-Attacke auf alle Sinne. Als ich Mittags aus dem Kino an die Sonne trat, war ich jedenfalls ziemlich beduselt.

Gespielt haben wir übrigens Slayer und Team Slayer. Ich war konsistent Letzter und froh, wenn ich mal einen oder zwei erwischt habe pro Match. Shooter waren noch nie mein Ding – bin zu langsam. Es ist auch nicht so, dass die Jungs (und ein Modi) supertrainiert waren: auch sie hätten online kaum eine Chance, sagten sie. Knapp 15 Jahre jünger und halt ein enormer Unterschied an Hand-Augen-Koordination. Mal sehen, ob ich mit 50 den Easy-Mode noch hinkriege. Wahrscheinlich nennen sie den dann Grampa-Mode.

 

 

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