Brütal Legend: Interview mit Tim Schafer, Creative Director von Double Fine

Brütal Legend sei, als sei man in das Cover einer Heavy-Metal-Platte hineingefallen. Das meint Tim Schafer, der Designer hinter Brütal Legend (und Klassikern wie Monkey Island). Dämonen, riesige Äxte und Rock m/ begleiten die Hauptfigur Eddie Riggs (gesprochen von Jack Black). Weitere Prominente wie Ozzy Osbourne oder Lemmy von Mötorhead treten im Spiel auf: Hack & Slash für Metalheads.

Timschafer

Tim Schafer von Double Fine. Foto: Guido Berger

Man sieht es mir an: Es war toll, die Game-Design-Legende Tim Schafer zu treffen. Hier ist das Interview.


20090819_timschafer.MP3

Brütal Legend erscheint am 16. Oktober (oder „Rocktober“, wie die EA-Promo sagt) für PS3 und Xbox260. Schon am 17. September wird eine Demo spielbar sein. Und noch ein paar Screenshots:

Clementine

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Gaurdian415

Meet_the_halfords

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2 Gedanken zu “Brütal Legend: Interview mit Tim Schafer, Creative Director von Double Fine

  1. Suuuper!Ich hab keine Xbox360, aber für Brütal Legend würde ich mir eine leisten. Klar ist es "nur" eine riesengrosse Parodie, aber Schafer und Double Fine haben bis jetzt nie enttäuscht. Ausserdem sehen die Trailer super aus.Ich bin ja Game-mässig sehr verwöhnt und habe eine erschreckende Nulltoleranz für derivatives Zeug entwickelt, aber sogar wenn das Gameplay nur derivativ wäre — die Aufmachung, die Voice Actors, die Atomsphäre, der Tim… Super.

  2. Ich höre gerade Dio’s Holy Diver und darum noch etwas mehr Info zum Brütal Legend Multiplayer: Der ist im wesentlichen ein RTS mit Metal. Zwei Spieler duellieren sich online (per Matchmaking, dessen Details mir nicht gezeigt wurden): Die eigene Bühne (=Basis) verteidigen, Fans auf ihre Seite bringen (=Ressourcen) und die gegnerischen Bühne zerstören zum Sieg ("Brütal Victory!").In der Basis, also vor der Bühne kann man Einheiten bauen (wenn man genug Fans hat). Die Bride kann Blitze schleudern, das Metal Beast Feuer speien, der Baum greift gegnerische Einheiten mit einem Schwarm Krähen an, die Metalheads bilden um die Hauptfigur einen headbangenden Moshpit und schützen so den Helden, die Gravedigger ermöglichen der Heldin, sich unter dem Boden versteckt zu bewegen und überraschend hervorzuspringen. Wie in jedem RTS hat man je nach gewählter Fraktion unterschiedliche Einheiten zur Verfügung.Ja, der Held, die Heldin lenkt das Ganze (man kann in die Luft fliegen, um einen strategischen Überblick zu erhalten), kann aber auch selber in den Kampf eingreifen, entweder mit den Fähigkeiten, die man auch im Singleplayer benutzt (Axt für Nahkampf, Gitarre für Distanzkampf, Rammen mit Fahrzeugen), oder mit Gitarren-Solis. Dabei müssen Guitar-Hero/Senso-mässig die richtigen Knöpfe im richtigen Timing gedrückt werden, was eine Spezialfähigkeit auslöst. Diese Fähigkeiten sind recht mächtig – ausbalanciert wird das dadurch, dass sie Zeit brauchen (um sie auszulösen und wegen Cooldowns) und man dabei Schaden nehmen oder den Rest der Schlacht aus den Augen verlieren kann.Es gibt sieben Maps und drei Fraktionen, was genug Abwechslung verspricht. Die Einheiten, ihre Animationen und Fähigkeiten sind ohne Ausnahme Metal-Inside-Jokes, die Handschrift von Tim Schafer ist sichtbar.Apropos, Tim hat mich "Kanye" genannt. Oh Tim, you still got it.

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