Globale Nahrungsmittelproduktion: FUBAR

Die Art und Weise, wie wir global Nahrung produzieren, ist komplett hirnrissig und FUBAR. Wir müssen sie auf der Stelle von Grund auf ändern. Die Fakten:

  • In wohlhabenden Ländern wie der Schweiz sind weniger als 10% unserer Haushaltsausgaben für Nahrungsmittel. [Quelle]
  • In den Industriestaaten sind Lebensmittel heute günstig, ein tiefer Anteil am Haushaltsbudget wird als Wohlstandsindikator gesehen (Quelle). Die Lebensmittelindustrie erreicht die niedrigen Preise durch intensive Massenproduktion, was nur mit einem hohen Energieeintrag gelingt (Dünger; fossile Brennstoffe für Heizung oder Transport).
  • Als Folge davon produziert die Landwirtschaft je nach Berechnungsart zwischen 15 und 30% der klimawirksamen Treibhausgase, nicht nur CO₂, sondern auch Methan (CH₄) und Lachgas (N₂0). [Quelle]
  • Die Verteilung der Produktion funktioniert nicht. Fast eine Milliarde Menschen hungern (Quelle). Gleichzeitig sind eine halbe Milliarde Menschen fettleibig (Quelle).
  • Und wir produzieren viel zu viel: 1.3 Milliarden Tonnen Nahrungsmittel, ein Drittel der jährlichen Produktion, werden weggeworfen. [Quelle]
  • Es wird nur schwieriger, weil die Bevölkerung wächst (+34% auf 9 Milliarden bis 2050) und in die Städte zieht (2050: 70% lebt urban, gegenüber 49% heute). [Quelle]

Wir produzieren für die Falschen und verschwenden dafür zu viel Energie. Das muss aufhören.

Folgendes würde helfen:
  • Lokale Produktion
  • Extensive, nachhaltige Produktion mit komplexen Fruchtfolgen statt Dünger
  • Weniger Fleisch
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