Call of Duty brüllt laut, Halo überrascht leise

Jedes Jahr im November fragt die Game-Industrie: «Habt ihr schon genug von Kriegsspielen?» Und die Spieler antworten: «NEIIIN». Dieses Jahr fuhr «Halo 4» am ersten Verkaufstag über 200 Millionen Dollar ein. Und «Call of Duty: Black Ops 2» gleich eine halbe Milliarde. Ich habe beide Kampagnen gespielt; eine gefällt mir, die andere überhaupt nicht.

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Ein Pflaster soll man ja mit einem forschen Ruck abziehen. Also: Meine Güte, ist «Call of Duty: Black Ops 2» stumpfsinnig! Phu, das haben wir hinter uns; lasst mich erklären, warum. 

Die Einzelspieler-Kampagne von «Black Ops 2» ist wie ein Drill Sergeant, der dir zehn Stunden lang aus vollem Hals ins Gesicht brüllt. Abgesehen von ein paar ruhigeren Momenten zu Beginn sind alle Regler immer auf Rechtsanschlag. Es kracht und knallt und explodiert ohne Pause oder Dynamik, erbarmungslos.

Ja, das ist das Ziel des modernen Kriegsspiels. Bei «Modern Warfare 2» habe ich genau das auch geschätzt – die atemlose Achterbahnfahrt, das Spektakel. Doch hier fand ich das nur noch ermüdend.

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Das liegt zum einen daran, dass die erzählte Geschichte komplett wirr ist. Burma! ‚Nam! Angola! Panama! Afghanistan! Cyberwar! Drohnen! Globaler Terror! Social Media! Heute! Früher! Morgen! Eine Präsidentin! 99%! China und Indien! Mujahedin! Seltene Erden! U.S.S. Obama! Oliver North! Noriega! Secretary of Defense Petraeus! Als hätte man jedes Stichwort, das aus den 24/7-Nachrichten dröhnt, so lange kleingehäkselt, bis weder Aroma noch Textur übrig bleiben. Hauptsache viel, und LAUT.

Ziel dieser Reizüberflutung ist es, Authentizität herzuprügeln. So ist der moderne Krieg! Das könnte alles total echt so sein! Doch nach ein, zwei Stunden hat man jeden Überblick verloren. Die Geschichte ist wie eine Flashbang-Granate: Es knallt und dann bist du verwirrt.

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Dieser inhaltliche Dauerbeschuss ist Absicht, nicht Unvermögen. Es ist ein bisschen wie in der Armee: Wir sollen so lange komische Dinge tun, bis wir aufhören, «Warum?» zu fragen. Einfach ausführen.

Oh ja, «Black Ops 2» sagt uns ununterbrochen, was wir tun sollen. Drück diesen Knopf! Geh dort hin! Spieler-Mikromanagement, alle zehn Meter ein Missionsmarker. Ständig eine Figur vor uns mit «Follow» über dem Kopf. Uns wird nicht einmal zugetraut, dass wir den Weg alleine finden – obwohl es ohnehin nur einen gibt. Die meisten Shooter sind linear, aber das zu ist extrem. 

Wenn wir was anderes tun, werden wir bestraft. Drücke jetzt den Knopf! Tu es! Ha, nicht gedrückt? You’re dead. Du hast dich ein paar Zentimeter neben den Ort gestellt, wo du Deckung suchen solltest? You’re dead. Zurück zum letzten Checkpoint. Man könnte ja improvisieren, eine andere Lösung erlauben. Nein, tot, zurück, Doofkopp. Dieses Spiel will nicht, dass ich spiele. Es will, dass ich genau das tue, was es will. Es braucht mich nicht.

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Das ist besonders enttäuschend, weil einige der Schauplätze beeindruckend sind. Der verregnete Dschungel von Burma zum Beispiel, oder «Colossus», eine schwimmende Luxusstadt des Einen Prozents. Doch diese tolle Bühne, gebaut mit viel Vorstellungskraft und Ausdauer und Geld und Herzblut, wird verschwendet für eine reaktionäre Geschichte und reaktionäres Gameplay.

Ein Schrittchen vorwärts hat man zwar gemacht: «Black Ops 2» hat nun eine verzweigte Geschichte. Einige optionale Levels beeinflussen den Verlauf, einzelne Entscheidungen (z.B. «erschiessen oder festnehmen») ebenso. Doch damit diese Entscheidungen relevant sind, müssten uns Figuren und Geschichte etwas bedeuten. Stattdessen haben harten Kerle, die ganz viel «Motherfucker» sagen, dunkle Flecken in der Vergangenheit und sind Bauernopfer der Politik: Es ist entweder Kriegs-Cheerleading der übleren Sorte oder schlicht eine bleischwere, deprimierende Sauce der Belanglosigkeit.

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Alec Meer schreibt für Rock Paper Shotgun: «For such a beautiful looking game, it sure is ugly. It does not have a good heart. It has a twisted, cruel, exploitative one whose sole concept of warm sentiment towards humanity is that the more hyper-aggressive and snarling an American soldier is the more heroic they surely must be.» Dennoch ist Meer optimistisch und sieht in den Schauplätzen oder Entscheidungsmöglichkeiten Anzeichen einer positiven Entwicklung: «[U]nderneath all the hatred, sadism and jingoism there are telltale and fascinating signs of something more going on.»

Mir ging es genau umgekehrt. Eine Geschichte muss sich Brutalität verdienen, sie darf nicht einfach Schocker an Schocker reihen. Auch Monster müssen ein menschliches Antlitz haben, ihr Handeln muss etwas bedeuten und zumindest im Ansatz nachvollziehbar sein. Hier werden alle Versuche, sich einigermassen ernsthaft mit der Materie Krieg zu befassen, komplett unter Gedröhne begraben. Im Gegensatz zu «Modern Warfare 2», über das ich angeregt diskutieren konnte (oder «Spec Ops» oder «Dishonored»), bin ich nach «Black Ops 2» nur noch erschöpft und verärgert.

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Was für eine Wohltat war dagegen «Halo 4»! Ich bin allein! Es ist still! Leise orchestrale Musik kündigt sanft eine schöne Aussicht an und ich habe Zeit, sie mir anzusehen!

Und wenn dann ein Kampf ausbricht, ist die Mechanik von «Halo 4» schlicht aufregender. Gegner springen in Deckung, wenn wir sie ins Fadenkreuz nehmen. Sie haben häufig Schilde, was bedeutet, dass wir sie mehrmals in kurzer Folge treffen müssen. Und sie kommen über die Flanken – ein Konzept, dass die Gegner in «Black Ops 2» stur ignorieren, sogar, wenn sie von da beschossen werden.

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Auch die Waffen von «Halo 4» bieten mehr Abwechslung. «Call of Duty» ist hier halt in der Pseudorealität gefangen: Ein Gewehr ist ein Gewehr, und ob es jetzt aus den 80ern oder der nahen Zukunft, aus China oder den USA stammt, ändert nur kaum spürbare Statistikwerte. In «Halo 4» fühlen sich Waffen der UNSC, des Covenant oder der Prometheaner völlig unterschiedlich an, weil sie den Spielstil deutlich verändern. So verbrauchen einige z.B. Energie und werden fortgeworfen, statt sie nachzuladen. Es gibt Spezialitäten wie den «Needler» mit seinen langsamen Projektilen, die um Ecken fliegen und zeitverzögert explodieren. 

Die Folge davon ist, dass «Halo 4» Dynamik hat, eine echte Dramaturgie. Ruhige, vorsichtige, erforschende Passagen wechseln sich ab mit wildem «Run and Gun». Das Spiel weiss, dass ein Knall lauter wirkt, wenn es zuvor still war.

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Und schliesslich bekommen wir nicht ständig ein Missionsziel auf der Karte angezeigt, auf die Nase gedrückt. «Halo 4» setzt uns in einen Level und vertraut darauf, dass wir den Weg schon finden. Es lässt uns spielen.

Es gelingen einige ganz tolle Ansichten (Art Director: Kenneth Scott). Der erste Blick auf den riesigen Forerunner-Turm z.B. ist atemberaubend. Das Licht von «Halo 4» gefällt mir ausserordentlich. Immer wieder wird es effektvoll eingesetzt, wenn wir vom dunkeln ins helle gehen und dabei geblendet werden. Und es ist nicht das harte, hochkontrastige, übersaturierte Gelbbraun, das wir aus vielen Shootern kennen, sondern hell, weiss, kühl, weich verwaschen.

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Zugegeben, die Handlung von «Halo 4» mit Forerunnern, Prometheanern und Covenant-Abtrünnigen könnte ich jetzt auch nicht auf einer Liftfahrt zusammenfassen. Doch durch das Drama zieht sich ein roter Faden: Die Beziehung von Master Chief zu der künstlichen Intelligenz Cortana. Seine ständige Begleiterin holt ihn zu Beginn aus dem Tiefschlaf, und sie sorgt sich. Denn KIs in der «Halo»-Welt haben ein Ablaufdatum. Sie werden nach einigen Jahren «rampant», wild. Will heissen: Sie entwickeln ein Bewusstsein, fangen an, Befehle zu verweigern, selber zu denken und zu handeln. Das wäre an sich spektakulär, wenn sich denn eine stabile Persönlichkeit entwickeln würde. Doch «wilde» KIs scheinen eher wahnsinnig zu werden, weshalb sie in der Regel zur Sicherheit abgeschaltet werden.

Cortana spricht mit dem Master Chief über ihre Veränderung und die Angst vor dem Wahnsinn. Die Art und Weise, wie er sie beruhigt, geradezu tröstet, wie er ihr verspricht, eine Lösung zu finden, ist rührend. Schon zu Beginn wird angedeutet, dass es zwischen den beiden eine Anziehung gibt, die über professionelle Freundschaft hinaus geht.

Das ist natürlich reinrassiger Fan-Service – zu Cortana und dem Master Chief gab es schon vor «Halo 4» tonnenweise Fanfic (natürlich auch erotischer Art). Doch die Geschichte verleiht dem in früheren «Halo»-Ausgaben stummen, unbeteiligten Supersoldaten ein Innenleben. Es vermenschlicht ihn und die künstliche Cortana und gibt damit den Figuren glaubwürdige, subtile Motivation.

Damit stolpern wir in «Halo 4» nicht nur durch einen dramatischen Konflikt, sondern wir tun es mit mehr Freiheit und mit Figuren, die uns etwas bedeuten.

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Es ist erstaunlich. Nicht in den Konflikten der Gegenwart, in uns vertrauten Szenarien und Figuren der Weltpolitik, sondern auf fernen Planeten und in artifiziellen Kreaturen finden wir das, was eine gute Geschichte ausmacht: Menschlichkeit.

«Call of Duty: Black Ops 2» ist für PC, Playstation 3 und Xbox 360, es ist ab 18. «Halo 4» ist für Xbox 360 und ab 16.

Und auch ich fand es befremdlich, dass wir Cortana wie ein USB-Stick in alles mögliche einstöpseln. Doch Penny Arcade bringt es wie immer besser auf den Punkt.
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25 Gedanken zu “Call of Duty brüllt laut, Halo überrascht leise

  1. DRS3 sollte besser den Multiplayer testen, darin wird viel mehr Spielzeit investiert. Die Einzelspielerkampagne spielt man Mal kurz durch und gut ist. Bitte testet jeweils den Mehrspielermodus.

  2. also was de guido seit stimmt villicht scho aber im Call of duty gohts io um e chriegssimulation und denn isch sis stichwort wege dem drillsargent scho richtig 🙂 und wenn meh sich es call of duty chauft denn möcht mer io au die chriegssimulation erlebe :PIch gib ihm abr vollkomme recht wenn er seit dass das spil überhaupt kei freiruum loht, das isch doch e sehr e schadi sach 😦

  3. Dan würde ich schleunigst den Multiplayer Mode von Cod testen. Was den Kampagne Mode angeht, muss ich dir Recht geben. Den fasse ich seit ca. Cod4 nicht mehr an.

  4. COD ist und bleibt ein simples und einfältiges Spiel. Jedoch würde ich auch eher bei dem Spiel den MP testen, obwohl COD mehr für den Singleplayer bekannt ist. Und schliesslich weiss jeder, dass BF3 im MP um einiges besser ist als COD.

  5. Also ich finde bim COD gods vorallem ums Online Game und bim Halo 4 meh um z Story. Dementsprechend isch COD Online besser, defür bim Halo d Story.

  6. Ich bin via DRS 3 auf deine Seite gestossen und bin dankbar 🙂 Bin eine grosse Egoshooterin und war am überlegen ob ich Call of Duty kaufen soll – war mir aber nicht sicher, da mir die Videos und Vorberichte nicht so gefallen haben. Jetzt werde ich es nicht kaufen 😉 Halo weiss ich noch nicht, hatte ich noch keins. Bin jetzt mit Borderlands2 durch und finde das ein geiles Spiel, mal sehen ob ich hier finde, dass du über das auch berichtet hast und falls es dir nicht gefallen hat, lieben wir nicht die gleichen Games ;)gruss

  7. in sachen call of duty black ops bin ich voll und ganz bei dir, guido. grundsätzlich gefällt mir das spiel; grafik toll, locations sehr ansprechend ein gefühl wie im film. kinolike. aber die action ist dermassen überfrachtet, dass man davon gar nicht viel mitkriegt. sich mal ein wenig umschauen und den aufwand, der da optisch betrieben wurde geniessen… fehlanzeige. die formulierung von dir: "das spiel braucht mich gar nicht" weil gar keine möglichkeit zur echten interaktion gegeben ist, finde ich absolut treffend. am liebsten hätte ich mich einfach zurückgelehnt und zugeschaut. eben, film.

  8. Stimmt so. CoD zielt halt eher auf ein Pubertäres Publikum ab. Halo 4 natürlcih auch ein wenig, aber halt nicht so sehr mit der Brechstange. Halo 4 würde ich einem CoD immer vorziehen. Sogar im MP.

  9. @Morell, Kevin, Micha et al.: Ich weiss, Multiplayer ist bei Cod eigentlich wichtiger resp. wird mehr gespielt. Beim letzten (MW3) hab ich mir den auch angesehen und hatte eine gute Zeit damit. Dieses Jahr hatte ich einfach keine Lust auf Wettkampfhektik. Und ich muss sagen, ich bin mittlerweile zu langsam und kann zu wenig Trainingszeit investieren, um eine Chance zu haben. Das macht die ersten Abende im Multiplayer zu Frustbomben.

  10. @Simon: Ein bisschen pubertär hat mich noch nie gestört. Gerade deswegen gefällt mir der Humor von Borderlands oder GTA. Aber CoD tut eben so wahnsinnig erwachsen, so RELEVANT. Und macht dann trotzdem nur Lärm. Es ist glaubs mehr diese Scheinheiligkeit, die mich nervt. Wenn sich ein Spiel ehrlich hinstellt und sagt: «Fürzli! Gnihihi!», dann hab ich damit keine Mühe, im Gegenteil.

  11. Sorry aber wer bimne Ego-Shooter-Game uf Story-Line hofft und die au erwartet hed definitiv absolut nüd als Game-Teschter ztue. Kampagne zocke, wer macht das scho? Die Games send för Multiplayer usgrechtet und schöscht gar nüd, also wenner scho teschtet denn au die werklech interessante Sache vo de Spel, und ned de Crap. Definitiv en inkompetenti Berecht erstattig för en Gameteschter, völlig unbruchbar. Ech han scho bim Kommentar zu WOW Mists of Pandaria chönne dWänd doruf goh was förne Blödsenn du do im radio verzellsch.

  12. wenn ich bei diesen ach so hochgelobten multiplayer-games einfach nur vollpfosten antreffe auf den servern, dann bin ich froh, wenn die entwickler auch einen schlauen singleplayer-modus anbieten.

  13. Die Spielentwickler stecken viel Zeit, Geld und Kreativität in die Kampagne. Das würden sie nicht tun, wenn sie auch der Meinung wären, das sei nur «Crap». Und auch die Spieler spielen Kampagne, bei Halo 4 weiss man es sogar genau: <a href="http://blogs.halowaypoint.com/Headlines/post/2012/11/14/The-Halo-Bulletin-111412-.aspx">Über ein Viertel der Käufer hatten nach 5 Tagen die Kampagne durchgespielt, in dieser Zeit verbrachten die Spieler total über 13 Millionen Stunden in der Kampagne</a>.Ich habe in diesem Fall zwei Spiele gespielt; damit das rein zeitlich geht, musste ich mich beschränken. Bei Multiplayer finde ich es (mal abgesehen von meinen persönlichen Vorlieben) enorm schwierig, nach wenigen Stunden Aussagen zu machen, weil vieles in Bewegung ist, von der Online-Population abhängt etc.Und schliesslich habe ich wohl eine andere Auffassung meines Jobs als du. Ich sehe mich nicht als «Tester», also als jemanden, der ein objektives Urteil abgibt, das deine Kaufentscheidung unterstützt. Sondern als eine Art Reiseberichterstatter: Ich bin da in dieses Spiel gereist und habe das und das erlebt. Ich erzähle eine Geschichte, die hoffentlich anregt/unterhält/bewegt. Natürlich hast du andere Erlebnisse als ich.

  14. stimmt, die Kampagnen werden anfänglich gespielt um das Gameplay hinzukriegen, damit man weiss wie man seine Steuerung ausrichten und belegen soll. 13 Millionen Stunden für 4-6 Millionen Kunden ist ein nix wenn man bedenkt dass die Kampagnen alleine schon Stunden in Anspruch nehmen und dann auch noch in diversen Schwierigkeitsstufen gespielt werden können. Diese Reports sollen ja wohl die Gamer ansprechen und nicht den Otto Normalverbraucher der damit nix am Hut hat, also solltest du dich auch ein wenig aufs wesentliche konzentrieren was die Games ausmacht, was sie unterscheidet. Gameplay, Grafik, Spielbarkeit, Serverlatenzen, Waffenauswahl, Maps, Verfügbarkeiten, Multiplayer tauglichkeit und und und. Solche Sachen interessieren Leute die Ego-Shooter spielen, ne Story-Line interessiert kein Mensch, wie zB CS, Quake und und und bestens bewiesen haben (Quake hat zwar eine, aber das wissen eigentlich die wenigsten und deswegen wurde es auch nicht gespielt, sondern wegen der Arena ). Wer auf ne Story scharf ist spielt ganz andere Spiele und möchte auch dort eine solche Bericht erstattung hören. Ego-Shooter ist einfach definitiv NICHT deine Spiel-Gegend, also bitte lass es stecken. Alleine bei der Ausführung zwischen dem Human und der KI bei Halo 4 von einer kleinen Romanze oder Herzlichkeit zu sprechen.. ich könnte nicht genug essen soviel ich da kotzen wollte… 🙂

  15. En Guete!Nein, mein Publikum ist breiter als Gamer. Auf DRS 3/drs3.ch gehe ich immer davon aus, dass ein Grossteil des Publikums die Spiele nicht spielt. Wenn ich am Sender über Waffenauswahl rede (auch schon vorgekommen), kommen sofort Mails von Leuten, die es generell verwerflich finden, über Shooter zu berichten. Kannst ja mit denen einen unheilige Allianz schmieden 😉

  16. Mä het au noh nie ä call of duty wege de Missione kauft sondern immer weg em Multiplayer und de isch au wieder gail so wieä dä Zombie Modus au du hesch da Game mit de Falsche Erwartige gspielt. Halo degege ish uf Story usgrichtet.Comment ish echt shlecht denn jede weis scho das STory immer kacke isch…

  17. ich finde es schon etwas eigenartig, was jetzt da für ein aufschrei durch einen teil der "drs3-cod-gemeinde geht". ich bekomme fast das gefühl, es fühlen sich einzelne persönlich angegriffen. Das sagt allerdings mehr über sie selber aus, als über die zum teil unter der gürtellinie kritisierte rezension von guido. es hat ja gar niemand am mehrspielermodus von cod herumgekrittelt, spielt den und habt freude daran. wenn jemand einen etwas höheren anspruch an den einzelspielermodus eines ego-shooters stellt als offenbar allgemein üblich, ist das doch legitim.

  18. @Manuel: Haha, die Zusammenfassung der Rolle von Master Chief ist super: «<em>Master Chief’s entire role in life is to get to the next USB port so he can plug in his wank hologram and she can run SortThisShitOut.exe.</em>».

  19. Danke für das tolle Review!Vor allem, dass es genau das in den Vordergrund stellt, was ich bei immer mehr "modernen Spielen" vermisse: Eine packende Story und gut gezeichnete Charaktere.Das sind bei mir die Spiele, die in Erinnerung bleiben. Kann aber auch daran liegen, dass ich nahezu nur noch auf Konsolen spiele (und evtl am Alter;)). Gibt einfach nix über einem Spiel, das mich mit seiner Geschichte durch lange Winternächte in den Bann zieht. 🙂

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