Noch tollere Thesen testen – neu auf WordPress

Mein altes Blog bei Posterous ist vorbei: Weil Posterous am 30. April 2013 geschlossen wird (eine Folge der Übernahme durch Twitter). Damit die ganzen Inhalte nicht einfach so verschwinden, habe ich sie alle hierher zu WordPress transferiert.

Beim Transfer kamen alle Bilder, Videos, Audios und auch die Kommentare mit. Z.T. gibt es ein paar krumme Formatierungen, die lasse ich so. Schade ist, dass Links auf andere Posterous-Blogposts natürlich immer noch auf Posterous verweisen – und damit ins Leere; also immer dann, wenn ich in einem Post auf einen anderen Post verwiesen habe. Da werdet ihr euch aber sicher mit der Suchfunktion behelfen können.

Ich werde noch etwas am Layout schrauben – sollte euch etwas stören: Kommentar.

Wohlan denn! Willkommen auf meinem neuen Blog!

RSS-Feed zu Games auf srf.ch

Nachdem ich offiziell meine Game-Kritik hier auf diesem Blog beendet habe (weil ich nun ausschliesslich auf srf.ch über Games schreibe), wünschten sich einige von euch einen RSS-Feed, um weiterhin meine Game-Kritik lesen zu können. Bisher konnten wir das auf srf.ch nicht bieten.

Nun ist es soweit: Die RSS-Feeds sind zurück! Juhui!

Damit beende ich nun die Doppel-Postings hier. Wenn ihr also weiterhin meine Texte zu Games bequem geliefert bekommen möchtet, dann abonniert mit dem Feed-Reader eurer Wahl die folgende Adresse:

srf.ch/wissen/digital/games

Solltet ihr nur der Kürze frönen wollen, könnt ihr auch nur die Haikiews abonnieren (im obigen Feed sind sie aber auch drin):

srf.ch/wissen/digital/games/haikiew

Ich würde mich freuen, euch und eure Kommentare dort anzutreffen!

Tolle Thesen ausgetestet

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und so auch dieses Blog.

Warum hört das Jahr auf? Physik. Warum höre ich mit diesem Blog auf? Lasst mich erklären.

tl;dr: Guido schreibt über Games in Zukunft hier: SRF Digital – Games

Seit viereinhalb Jahren schreibe ich «Tolle Thesen testen». Ich konnte Thesen testen, die mir so einfielen, und mit euch darüber diskutieren. Dieser Austausch bedeutet mir sehr viel – deshalb fällt es mir nicht leicht, dieses Forum aufzugeben.

Während ich das Blog thematisch immer offen hielt und regelmässig auch zu anderen IT-Themen schrieb, nehmt ihr das Blog wohl in erster Linie als ein Game-Blog wahr.

Wie die meisten von euch wissen, arbeite ich für Schweizer Radio und Fernsehen. Ich bespreche regelmässig Games auf SRF 3. Die Reviews hier sind ein Teil des «SRF 3 Game-Tipp»: Die lange Version erschien jeweils hier, eine gekürzte Fassung auf drs3.ch, mit einem Link auf die Kritik hier.

Rund ein Drittel der Leser auf drs3.ch klickten jeweils auf «Zur ausführlichen Kritik». Vielleicht, um mehr Bilder zu sehen oder noch mehr zu lesen; oder um mit mir zu diskutieren. Das Konzept dahinter war: Radiohörer bekommen die Kurzfassung; auf drs3.ch gibt es etwas zu lesen für Eilige oder durchschnittlich Interessierte; und die Fans kommen dann hierher. Nicht nur über SRF 3, auch von Google oder Twitter. Diese Aufteilung hat nicht schlecht funktioniert, ich konnte einige sehr anregende Gespräche führen mit euch.

Kommentare waren auf drs3.ch nur sehr eingeschränkt möglich. Das war für mich der Hauptgrund, auf dieses Blog auszuweichen. Dazu konnte ich direkt im Text viele Bilder platzieren, also den Artikel schöner gestalten. Rein publizistisch gab es allerdings kaum eine Unterscheidung (abgesehen von der Länge): Denn obwohl das ein privates Blog ist, werde ich als SRF-Redaktor wahrgenommen. Das bedeutet, dass ich mich hier an die gleichen Regeln halte wie bei meinem Arbeitgeber.

Nun haben wir unsere neue Website srf.ch gestartet – wir haben die Seiten von TV und Radio zusammengeführt und von Grund auf neu gestaltet. Meine Digital-Redaktion hat damit eine neue Heimat und ein neues Publikum. Und natürlich werden wir weiterhin über Games berichten.

Mit der neuen Seite fallen frühere Einschränkungen weg: Ab sofort sind bei jedem Artikel Kommentare möglich. Und wir können sehr schön gestalten. Deshalb macht es für mich kaum mehr Sinn, doppelt zu publizieren.

Solltet ihr also weiterhin meine Game-Kritik und Haikiews lesen und mit mir diskutieren wollen, bitte ich euch höflichst, eure Browser in Zukunft hier hin zu lenken: SRF Digital – Games.
Ich werde dieses Blog nicht komplett dicht machen: Ab und zu gibt es vielleicht eine These, die erst hier getestet werden muss, bevor sie reif für SRF ist.

Damit ihr die dann nicht verpasst – und auch um mitzukriegen, wenn ich eine neue Game-Kritik auf srf.ch veröffentliche – lege ich euch ans Herz, mir auf Twitter zu folgen: @guidoberger
Zum Schluss möchte ich mich bei euch bedanken, für die Zeit und Gedanken, die ihr mir geschenkt habt. Ihr wart eine kleine, aber sehr feine Leserschaft. Wir konnten viele anregende Diskussionen führen – enthusiastisch und kenntnisreich, mit guten Ideen und Argumenten, und immer in einer freundlichen Atmosphäre. Ich würde mich sehr freuen, einige von euch auf srf.ch wieder anzutreffen.

Merci villmal! Wir lesen uns.

Joe Danger zum Frühstück

Heute morgen bin ich Gast im täglichen Spiele-Podcast «Breakfast at Manuspielt’s». Ich habe mich mit Manu über «Joe Danger 2 The Movie» unterhalten.

Ihr könnt die Folge hier nachhören:

Bflogo

Wir steigen gleich mit einem «That’s what she said»-Witz ein, ich erkläre, was «Ziit vertuble» bedeutet und später reden wir dann auch noch über Joe Danger.

DRS 1 Doppelpunkt: Das Kabel in Madagaskar

Kabel-1
International Cable Landing Station, EASSy-Kabel, Toliara. Foto: Martina Lippuner.
 
Meine Reportage auf DRS 1 zu Madagaskar in der Sendung Doppelpunkt läuft heute Donnerstag Abend, 3. Juni, kurz nach 20:00. Wer keine Zeit hat, vor das Radiogerät zu sitzen, kann die Reportage hier hören:
 
 
Eine Download-Möglichkeit findet man hier:
 
 
Und ergänzende Posts zum Kabel, zu Handys und den Bloggern mit Video- und Bildmaterial gibt es hier:
 
 
Noch mehr zum Land (mit Wackelvideo!) ist hier gesammelt:
 
 

DRS 2 Kontext: Das Kabel und die Blogger in Madagaskar

Toliara06

M. Martin zeigt mir das Kabel. Foto: Martina Lippuner.

Meine Reportage auf DRS 2 zu Madagaskar in der Sendung Kontext ist soeben gelaufen. Wer sie verpasst hat, kann sie hier nachhören:

 


20100525_kontext.mp3

 

 

Ergänzende Posts zum Kabel und den Bloggern mit Video- und Bildmaterial gibt es hier:

Noch mehr zum Land ist hier gesammelt:

Und dann sei an dieser Stelle auch noch herzlich allen Beteiligten gedankt – insbesondere Mlle Martina, ohne deren tatkräftige und ortskundige Unterstützung ich diese Reportage nicht hätte machen können.

Haikiew: Mass Effect 2

Me
Shepard sucht Freunde,
zwecks Bergbau und zum Reden.
Dazwischen: Schiessen.

Mein Review zu Mass Effect 2 war das längste, das ich euch bis jetzt zugemutet habe. Ich kann nicht versprechen, dass ich mich in Zukunft kürzer fassen werde, führe aber hiermit eine neue Rubrik ein, für Leute, die 2000 Wörter über ein Game ein bisschen zu viel finden. Tusch!

Die neue Rubrik heisst Haikiew, ein Review in der Form eines Haiku. Ein Haiku ist ein japanisches Gedicht, das aus drei Zeilen besteht. Die erste und die letzte haben fünf Silben, die mittlere sieben, also 17 Silben total. Traditionellerweise beschreiben Haiku die Natur. Ich beschränke mich aber auf die Silbenvorgabe. Das Haikiew wird das ausführliche Review nicht ersetzen, sondern ergänzen.

(Es gibt bereits eine englischsprachige Site, die Reviews in Haiku-Form anbietet, Lottie Rose schreibt das Haiku auf Papier, oft als Origami gefaltet. Davon wusste ich bis jetzt nichts, ich schwöre.)