Aufblasen mit «Hundreds»

Tippe Blasen an, damit sie wachsen. Wachsen sie auf 100 an: Gewonnen. Berühren sie sich, wenn sie rot sind: Verloren.

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Meine Game-Kritik für SRF: 

«Mal hektisch, mal überlegt; mal etwas Glück, mal eine gute Idee: In «Hundreds» wirken diese Betonungen immer gezielt gesetzt, nie zufällig. Mal fordert es uns, mal zwingt es uns zum Innehalten, mal lässt es uns leicht durch die Level gleiten. Meisterhaft.»

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Vom Touristen zum Monster in «Far Cry 3»

«Jede leit mal gärn sy blutti Seel i wysse Sand», wusste schon Peter Reber, und das sagen sich auch Jason Brody und seine Extremsport-Party-Freunde. Doch statt auf dem tropischen Rook Island den Palmenstrand zu geniessen, muss sich Jason gegen Menschenhändler wehren.

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Meine Game-Kritik auf srf.ch

«Auf der Insel beginnt seine Transformation vom Schnösel zum Monster. Das ist das erzählerische Fundament von «Far Cry 3» – ein verwöhnter junger Mann auf der Sonnenseite des Lebens, der plötzlich ins Dunkel gezogen wird. Der doch nur seine Freunde retten will, dafür aber immer mehr Tiere und Menschen tötet. Und der das bald nicht mehr widerwillig tut, sondern Gefallen daran findet, das Adrenalin und die Macht über Leben und Tod zu geniessen beginnt.»

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«Assassin’s Creed 3»: Ich kann mich nicht entscheiden

In Person des Halbbluts Connor schleichen und springen wir durch die amerikanische Revolution – und emotional springen wir von reiner Freude zu Wut über groteske Design-Entscheidungen. 

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«Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust», ruft Faust aus. Exakt so ging es mir bei «Assassin’s Creed 3». Schon vor dem Spielen: Als ehemaliger Student der nordamerikanischen Geschichte zieht mich das Thema an; doch die erste Version von «Assassin’s Creed» fand ich so mies, dass ich die zweite links liegen lassen musste.

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Ich liebe «Assassin’s Creed 3»

«Assassin’s Creed 3» zeichnet mit überwältigender Präzision und Liebe zum Detail die Welt der amerikanischen Revolution.

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«Worldbuilding» ist eine wesentliche Stärke von Games. Und meine Güte, ist die Welt von «Assassin’s Creed» beeindruckend. Da ist Boston um 1770, mit dem Handelshafen, verregnete Backsteinhäuser im schwachen Licht der Laternen, Holzkirchen im Nebel; mit den unzähligen «Meeting Houses», mit Kneipen wie der «Green Dragon Tavern», dem Treffpunkt der «Sons of Liberty». Die Stadt wirkt wie ein lebendig gewordenes Gemälde.
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Ich hasse «Assassin’s Creed 3»

«Assassin’s Creed 3» ist aufgebläht, mechanisch brüchig, hat zu wenig Vertrauen in uns Spieler und eine unnötige Meta-Geschichte.

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Beginnen wir gleich damit: Desmond Miles ist doof. Immer, wenn ich eine Mission in der Gegenwart spielen musste, wartete ich nur darauf, endlich wieder in das 18. Jahrhundert zurückkehren zu können. Nicht nur, weil dieser Desmond nur einen Gesichtsausdruck hat – Ennui! – und wie das Klischee des arroganten Parisers wirkt. Sondern, weil die Meta-Geschichte von «Assassin’s Creed» einfach komplett überflüssig ist.

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Call of Duty brüllt laut, Halo überrascht leise

Jedes Jahr im November fragt die Game-Industrie: «Habt ihr schon genug von Kriegsspielen?» Und die Spieler antworten: «NEIIIN». Dieses Jahr fuhr «Halo 4» am ersten Verkaufstag über 200 Millionen Dollar ein. Und «Call of Duty: Black Ops 2» gleich eine halbe Milliarde. Ich habe beide Kampagnen gespielt; eine gefällt mir, die andere überhaupt nicht.

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Ein Pflaster soll man ja mit einem forschen Ruck abziehen. Also: Meine Güte, ist «Call of Duty: Black Ops 2» stumpfsinnig! Phu, das haben wir hinter uns; lasst mich erklären, warum.