Ich liebe, liebe, liebe The Elder Scrolls V: Skyrim

Ich bin ein schlechter Jäger. Das habe ich in «The Elder Scrolls V: Skyrim» erlebt. Doch ihr erlebt im riesigen nordischen Land «Skyrim» mit seinen Heiden, Bergtälern, Nadelwäldern, Fjords und Geysiren wohl etwas ganz anderes. Kaum ein Spiel ist so gross, so schön und legt so viel zum Entdecken und Erleben vor uns hin.

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Ich habe einen Hasen gejagt, allerdings erfolglos, das Viech ist mir davon gerannt. Mehr Erfolg hatte ich mit einem Walross, denn das war langsam.

Ich stahl am helllichten Tag dem Juwelier eine Halskette und einen Ring, ohne dass jemand etwas bemerkt hätte.

Ich war geladen zum Empfang in einer Botschaft, mit Apéro für die versammelte Elite von Skyrim; ich machte mich über das Buffet her und steckte so viele Honigbällchen, gebratene Fischhäppchen, Käse-Räder und Donuts ein wie ich tragen konnte.

Ich kochte auch selber viel, wann immer ich Salz finden konnte, z.B. einen leckeren Wild-Eintopf mit Reh, Lauch und Kartoffeln.

Ich kaufte mir in Whiterun ein Haus an bester Lage und richtete es schön ein, mit Hilfe eines Innenarchitektur-Katalogs.

Ich kämpfte zweimal gegen Eis-Trolle und musste einsehen, dass man die besser in Ruhe herumtrollen lässt.

Ich erholte mich beim Bad in einer heissen Quelle.

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Ich stieg auf einen Berg, entdeckte dort eine verfallene Grabstätte, und als aus dem Sarkophag ein untoter Magier sprang, erschrak ich so, dass ich über die Klippe den Berg hinunterfiel.

Ich schlich durch die Kanalisation und wurde unvermittelt von einem wildgewordenen Koch angegriffen. Ich hatte keine andere Wahl als ihn zu töten. Ich nahm seine Kochmütze und -schürze mit und ziehe sie nun jeweils an, wenn ich koche, zum Andenken.

Ich habe mich mit Lydia gestritten, weil sie mir immer im Weg steht. Ach, Lydia! Später mehr zu Lydia.

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Das ist das Beste an «Skyrim»: Die Geschichten, die wir erleben. Und wir alle erleben andere. Denn die allerwenigsten dieser Geschichten stehen so in einem Skript. Es sind Geschichten, die aus der Spielwelt entstehen, weil wir handeln. «Skyrim» ist deshalb ein Computer-Spiel in seiner reinsten Form: Wir sind der Hauptdarsteller auf dieser gewaltigen Bühne, und wir allein füllen die Welt mit Leben und Handlung.

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Natürlich gibt es einen Hauptstrang der Geschichte: Unsere Figur ist ein «Dovahkiin», ein «Dragonborn», wir haben Drachenblut und können deshalb die Sprache der Drachen lernen: Mit mächtigen Rufen («FUS! DO! RAH!») Dinge durch die Luft schleudern oder Feuer spucken oder Gegner lähmen. Praktisch, denn irgendjemand erweckt alte Drachen zum Leben und nur wir können die Welt vor ihrem Untergang retten.

Doch den meisten wird es so ergehen wie mir: Wir schieben das Held-Sein auf die lange Bank und ziehen stattdessen durch Wälder oder werden Mitglied der Diebes-Gilde. Denn die hat schon bessere Tage gesehen und nur darauf gewartet, dass endlich jemand Mitglied wird, der noch weiss, wie man lokale KMUs anständig einschüchtert und Schutzgeld eintreibt.

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Weil ich sonst immer den braven Paladin-Typ spiele, der allen hilft und gut und vernünftig handelt, wollte ich dieses Mal in grauere Bereiche vorstossen und spiele deshalb den Wald-Elf Hilario, ein Jäger mit Bogen, der Schlösser knacken kann, ein Taschendieb und Schleichkumpan. Die Diebes-Gilde kam mir deshalb sehr gelegen, und die Quest-Reihe, die sich dort auftut (Mitglied werden, Aufträge erledigen, die Gilde zu alter Grösse zurückführen), hat eine Tiefe und Länge, die in anderen Spielen nicht als völlig optionale Nebenquests verbraten worden wäre.

Aber so ist «Skyrim»: Es baut ein verschwenderisch üppiges Buffet der Beschäftigungen vor uns auf, und wir entscheiden frei, was uns anmacht. Ganz zu Beginn des Spiels kämpfen wir uns durch ein Verliess und lernen die notwendigsten Bewegungen. Doch kaum hat uns das Verliess ausgespuckt, stehen wir in einer wunderschönen nordischen Bergwelt und können tun und lassen, was wir wollen. Und ich ging erstmal Hasen jagen. Und Blumen pflücken. Und wenn man ein so schlechter Jäger ist wie ich, muss man halt hier und da ein Stück gebratenes Wild mitgehen lassen. Leben von dem, was das Land hergibt, das ist der Weg des Wald-Elfen.

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Es liegt sehr viel Essen in diesem Spiel herum. In jedem Haus sind Tische üppig beladen mit Käse-Rädern, Lauch, Tomaten, Kräutern, sehr viel Kohl, es gibt Hasenschenkel, Wild und auch Pferdeflanken, knusprige Rattenschwänze oder eine Mammut-Schnauze. Man kann die Zutaten direkt essen oder leckere Gerichte damit kochen (dass Salz so rar ist, hat mir als Historiker natürlich besonders gefallen). Und eine Liste machen, wie Gus Mastrapa in Killscreen: «Things I Ate in Skyrim». Im Gegensatz zu anderen Spielen, die Kochen erlauben, ist es in «Skyrim» eigentlich sinnlos. Es gibt keine Punkte fürs Kochen, die Zutaten zu verkaufen gibt meist etwa gleich viel Gold wie das fertige Gericht, und Heiltränke sind erschwinglich und wirksamer. Wir kochen also wirklich nur, weil wir wollen, ohne auf einen spielerischen Vorteil zu schielen.

Das zieht sich durch das ganze Spiel durch: Denn «Skyrim» spielen wir, wie die ganze «The Elder Scrolls»-Reihe, alleine. Heute wirkt das schon richtig oldschool, gibt es doch kaum noch ein Spiel, das nicht i
rgendeine Online-Komponente anbietet. Doch weil «Skyrim» auf Online verzichtet, schenkt es uns eine Welt, die uns ganz allein gehört, in der wir unsere eigenen Geschichten erleben, in der es nicht um Ranglisten und Erfolge und Status und Schnäbelivergleich geht.

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Das funktioniert ganz grossartig: Hersteller Bethesda hat mitgeteilt, dass 7 Millionen Stück ausgeliefert und die Hälfte davon in den ersten zwei Tagen verkauft wurden. Nachdem das Genre «Single Player Epic» von vielen bereits totgesagt wurde, beweist «Skyrim», dass es noch immer sehr vielen ein Bedürfnis ist, für sich alleine in einer Welt versinken zu können.

Davon erzählen wollen wir dann aber doch; beschreiben, erklären, Tricks und Slap-Stick-Szenen austauschen. «Skyrim» ist ein Spiel, das recht wenig erklärt, es nimmt uns nicht bei der Hand. Es lässt uns stattdessen selber die Welt und ihre Möglichkeiten entdecken. Youtube und Blogs helfen dabei; ein Video, das zeigt, wie man Figuren im Spiel einen Eimer auf den Kopf setzt, wurde z.B. bereits über 2 Millionen mal angesehen:

Jede dieser Geschichten belegt, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, die uns «Skyrim» bietet. Doch mit den Möglichkeiten allein ist der Mist noch nicht geführt – ich muss die Welt mögen, gerne in ihr Zeit verbringen. So erschafft «Skyrim» eine Welt, die nicht nur riesig, sondern auch wunderwunderschön ist. «Skyrim» ist die nördlichste Provinz von Tamriel, dem Kontinent, auf dem alle «Elder Scrolls»-Spiele angesiedelt sind. Es ist gebirgig (daher der Name, Rand des Himmels), rauh, kalt. Schneestürme fegen über einen Pass, in einem Bergtal mit Wildbach liegt Nebel, Nadelwälder wechseln sich mit lichten Birkenhainen ab. In den Wäldern finden wir Reh, Fuchs, Elch, Wolf und Hase. Über die Hochebenen mit Heidekraut ziehen Mammuts. Häuser sind aus Holz und mit kunstvollen Schnitzereien verziert. Mit etwas Glück lässt sich in der Nacht nicht nur der Mond anheulen, sondern auch blaugrünes Nordlicht beobachten. Die Menschen sind verwittert wie die Fjords und sie sprechen ein Englisch mit seltsamem isländischen Akzent, mit hellen Vokalen und niedlich gerolltem «r». Ausser einigen besonders muskelbepackten Haudegen, die wie eine Arnold-Schwarzenegger-Parodie klingen.

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Beindruckend ist daran weniger die Technik, sondern die Grösse und das Ausmass der Details, die allesamt jemand in diese Welt gesetzt hat. Einen Eindruck bekommt man in diesem tollen Time-Lapse-Video von Eurogamer/Digital Foundry. Ich stehe ohnehin auf nordische Landschaften, und dieses Land will ich erkunden. Ich habe letztes Jahr schon ein mal darüber nachgedacht, dass man ein solches Erlebnis auch als «Ferien machen» beschreiben könnte – «Skyrim» ist ein perfektes Beispiel für die These.

Die visuelle Pracht wird mit einem Soundtrack unterstützt, der das Wort «episch» wirklich verdient. Jeremy Soule ist ein Veteran der Rollenspiel-Musik – er komponierte für Morrowind, Icewind Dale, Star Wars KOTOR, Neverwinter Nights, Guild Wars, usw. usf., also praktisch jedes Rollenspiel mit Rang und Namen. Und so werden Sonnenuntergänge und lichte Birkenwälder und nebelverhangene Bergtäler mit Chor und Orchester und traurigen Sologeigen untermalt, und es stellt uns die Nackenhaare auf, drückt direkt den Knopf für «Erhabenes Gefühl!». Diese Youtube-Playlist ist eine schöne Zusammenstellung und eignet sich übrigens auch gut als Hintergrundmusik beim Lesen dieser Kritik.

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Ein Spiel dieser Grösse ist zwangsläufig voller kleiner Fehlerchen, komischer Animationen, Personen, die im Weg stehen oder gleichzeitig losreden; die Benutzeroberfläche polarisiert heftig (einige finden es unpraktisch und umständlich, andere schätzen das reduzierte Design) und ist wohl auf Konsole geeigneter als am PC (auf dem ich gespielt habe). Doch EDGE bringt es auf den Punkt: «The illusion frequently falters – and sometimes completely breaks – but when it does you’ll want to conspire with the game to pretend you didn’t see.» Das Spiel zieht uns auf seine Seite; wenn etwas schief geht, übersehen wir es grosszügig, weil wir die Fantasie aufrechterhalten wollen.

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Lydia ist ein gutes Beispiel dafür. Früh im Spiel helfen wir einem lokalen Fürsten aus, und der belohnt uns dafür mit einem Titel. Das bringt Annehmlichkeiten mit sich, unter anderem eine persönliche Dienerin/Leibwächterin: Lydia. Sie folgt uns ab da, kämpft mit uns und hilft beim Tragen der eingesammelten Gegenstände («I am sworn to carry your burdens», murrt sie jedes Mal sarkastisch). Wenn wir nichts tun, gähnt sie demonstrativ. Wenn wir schleichen, trampelt sie in ihrer schweren Rüstung herum. Sie steht gern im Weg, versperrt Ausgänge, verdeckt Gegner, bleibt an Kieselsteinen hängen.

Man könnte die Geduld verlieren und ihr befehlen, zu Hause zu warten, oder sie ganz aus den Diensten entlassen, andere Söldner anheuern. Doch ich habe sie ins Herz geschlossen. Es ist beruhigend, ihre Schritte hinter mir zu hören, wenn ich durch Wälder und Verliesse streife. Ihre Treue ist rührend – sie rennt hinter mir her, auch wenn ich reite und sie schwer b
eladen ist, und sie gibt nie auf, sie findet immer wieder zu mir zurück (ausser es passiert ein Missgeschick wie dem armen John Walker, der seine tragische Beziehung zu Lydia in Rock Paper Shotgun ausführlich beschreibt: «The Life And Death Of Skyrim’s Lydia»). 

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Nicht nur Lydia, auch mein Pferd kämpft für mich. Es ist ein bisschen langsam und etwas zu dick, und ich könnte mir mittlerweile ein besseres leisten, aber wie Lydia war es mir so lange treu, dass ich mir schlecht vorkäme, es einfach stehen zu lassen. Denn ich bin ein Dieb und ein schlechter Jäger und brauche die Unterstützung derer, die in mir den Helden sehen, der ich eigentlich nicht bin.

Ich liebe, liebe, liebe dieses Spiel.

«The Elder Scrolls V: Skyrim» ist für Xbox 360, Playstation 3 und PC. Es ist ab 18. Das Haikiew ist hier.
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35 Gedanken zu “Ich liebe, liebe, liebe The Elder Scrolls V: Skyrim

  1. Bin seit Morrowind (Elder Scrolls 3) ein riesen Fan, das ist das was ich unter Open World Game verstehe.bin auch hier schon wieder über hundert Stunden unterwegs und habe erst 7 Hauptquest absolviert……best Game ever! Obwohl kleine Abstriche gemacht wurden zu Oblivion, bet. Skills wahr noch einiges komplexer und individueller, für mich DAS Spiel der nächten 6 Jahre, dann ist Teil 6 dran…:-)

  2. Zur These habe extra 2 Tage frei genommen um mich in SKYRIM zu vertiefen, das habe ich noch nie gemacht Freitage für ein Game…! hat sich gelohnt.

  3. Tja, die "Treue" Lydia ist mir leider gleich wieder gestorben…Jetzt habe ich einen Treuen Elfen als Begleiter, der mir zudem das Schiessen beibringen kann (5x pro Level), ich bezahle dafür und kann dann in seinem Inventar wieder mein Geld zurücknehmen…. herrlich 🙂

  4. @Dominik, du bist ein Schuft!Was meinst du mit "ist mir gestorben"? Monster bringen sie ja nicht um, weil sie sich immer rechtzeitig wegkauert. Gib es zu, du hast sie einem ungünstigen Moment mit einem Feuerball maltraitiert!

  5. Schönes spiel. gute fortsetzung. jedoch miserable umsetzung auf pc. unübersichliche menu,inventar fürung. typische konsolen interface!!! leider leiden die pc spieler immer mehr unter den konsolen die keine gute grafikleistung und umständliche steuerungen mit sich bringen.

  6. @GuidoWar bei einem Kampf gegen einen Eistroll; ich war auf einem Stein um mit dem Bogen zu hantieren, Sie unter mir – vor dem Troll… Sie kauerte .. Troll versuchte mich auf dem Stein zu schlagen – traf aber nur Lydia.. da war sie dann Tod :(Ich Schuft :))Der Elfe war im ersten Dorf, (Liebesbrief Quest) – dann kann man Ihn als begleiter mitnehmen.

  7. Ja, der Eistroll! Auf dem Weg nach High Hrothgar, oder? Finde ich einen tollen Moment! Alle müssen an dem vorbei, und er kommt völlig überraschend, weil der Pilgerweg den Berg hoch so lang und so friedlich war. Und es dauert, bis man endlich einsieht, dass man den nicht besiegen kann.Das ist wohl die Funktion: Dass wir früh lernen, dass wir nicht jedes Vieh besiegen können. Finde ich grossartig arrangiert, besonders auch deshalb, weil uns das Spiel total nicht zwingt, dieses Erlebnis zu haben – und wir haben es trotzdem.

  8. Sali Zäme! Hab heute Guidos Bericht im Radio gehört. Einerseits finde ich es schön dass Ihm das Spiel auch so gefällt. Andererseits war ich auch ein wenig irritiert: Den beginn des Spiels beschrieb Guido als "Ausbruch" aus einem Verlies, mit integriertem Tutorial. ? ..bin ich der einzige der zu sich beginn auf einem Pferdewagen, mit 3 weiteren Personen, auf dem Weg zum Schafott befand? Und danach, kurz bevor der Henker bei mir mit seinem Beil ausholte, griff ein Drache an… etc., kennt ja jeder der’s schon gespielt hat. Zwar hat es auch da kurze Anweisungen zur Steuerung aber mit einer Flucht aus einem Kerker, hat dies ja nicht all zu viel gemein. Welche aber im Vorgänger "Oblivion" zu finden ist. Zudem finde ich es schade dass Guido, die Hauptquest als "könnte man auch weg lassen" abgetan hat. Denn von "Drachenblut" und somit der zur Person gehörenden Hauptquest, geht ja schlussendlich einiges in diesem spiel aus. Z.b. Möchte man ein Haus erwerben, so muss man zuerst, bevor man überhaupt ein Haus angeboten bekommt, für den Jarl oder dessen Vogt, eine oder mehrere kleinere Quests beenden. Gerade beim Jarl von Weisslauf (wo Guido sein Haus gekauft hat), wird man für eine solche an einen Ort geführt, den man dann aber zusätzlich auch mit einem erledigten Teil der Hauptquest verlassen kann usw. So wirken die Geschichten nicht so gekünstelt und lieblos zusammen gekleistert. Trotzdem, Danke Guido, dass Du so ein geniales Game, so positiv im Radio bewertet hast. Dieses Spiel ist so umfangreich, da kann man unmöglich alles darüber erzählen, während so kurzer Sendezeit. Hätte eigentlich eine Spezialsendung verdient (-;

  9. Da game isch eifach dä oberhammer. han hüt bi drs3 dä biitrag ghört. zersch sait er so: jo üsen gametester heg es riise game und seg völlig fasziniert. i dem moment denki so: sicher Skyrim. aber meh so us scherz. Noch 5min chunt er und sait: jo das Spiel heissi The Elder Scrolls V Skyrim. :)i han nüme chöne. 4 kolege vo mir und ich sind dem spiel total verfalle. Es isch wider mol es Spiel wo dich so richtig fangt. Riesegross und Wunderschön.Han mir voher jo no Call of Duty 7 und Battlefield 3 kauft. Die ligged im moment nur ume. ^^

  10. @Tommy: "könnte man auch weg lassen" – so hätte das auf keinen Fall rüberkommen sollen! Ich stelle einfach fest, dass es vielen so geht wie mir: Wir verlieren uns in anderen Geschichten und Aufgaben und Projekten und die Hauptgeschichte weiterzuverfolgen ist einfach ein Projekt unter vielen. Das bedeutet für mich nicht, dass es schlecht ist, sondern im Gegenteil dass all die anderen Möglichkeiten eben so gut sind.Abgesehen davon: Ich versuche am Radio bei Geschichten in der Regel immer sehr vage zu bleiben und nur anzudeuten, weil ihr mich sonst wegen "Spoilern" anpöbelt ;)Und du hast total recht: Das Verweben von Haupt- und Nebensträngen ist ganz grosse Klasse.

  11. OMG!!!!Ich liebe dieses Game :DMeine Nackenhaare stellen sich auf, wenn ich durch die kühl gestalteten Wälder laufen.Ich fiebere total mit, und bin so entäuscht, wenn ich mal wieder gestorben bin, da ich aus tollpatschigkeit einen Berghang herunterfiel.Und ich bin immer wieder von neuem erstaunt, wenn ich sehe, wie dettailiert (so empfinde ich es)und doch "altmodisch" und sich selber treu Elder Scrolls sich geblieben ist <3Dieses Spiel ist SAGENHAFT und ich habe, soweit ich denken kann, noch nie ein besseres Spiel gespielt :DDa kann ich Call of Duty und das andere wegstecken, wo es doch heute nur noch um "sinnloses" GEballer geht ;)Ich bin kein Gamesuchti, aber hier erweckt das Game einen kleinen Nerd in mir :DEin LEGENDÄRES Spiel :DSo empfinde ich es 😉 😀

  12. Erstmal: Guido, Gratulation! Als ich zum letztn Mal regelmässig hier rein geschaut habe, hats kaum Comments gegeben und jetzt regnets nur noch so vor lauter eben dieser! Als ich gebloggt habe, war das immer am schönsten, wenn die Leser mitdiskutiert haben. Ich muss sagen, ich bin relativ erstaunt, dass Skyrim so ein Hit zu sein scheint. Klar, man wusste schon im Voraus dass es es ein grosser Titel werden würde, aber so gross? Alle bei uns im ersten Semester spielen es. In der Mittagspause läuft auf so manchem Labtop Skyrim und es wird heftig diskutiert, welche Waffenart jetzt am effektivsten sei und Lydia ist natürlich auch immer ein grosses Thema. Skyrim ist wie ein MMO ohne eben das MMO. Bei diesem Feedback frage ich mich, wie es bei Guild Wars 2 aussehen wird, denn das wird laut den Entwicklern die "Fehler" und Schwachpunkte, die man in Skyrim doch ab und an begegnet, nicht haben.Oder liegt der Hype eben genau daran, dass es eben ein Singleplayer ist?Auch ich geniesse diesen Fakt manchmal, wenn ich länger durchs Land streiffe und "nur" Kräuter und Blumen sammle, ohne von Zwölfjährigen wegen meiner friedliebenden Tätigkeit geflamed zu werden. Geflamed wurde ich allerdings letztens bei genau dieser Beschäftigung von einem Drachen, und das Wort wörtlich. Sehr episch.Lydia hatte ihn schon gesichtet, denn sie ist nicht so ein Blumenmädchen wie ich. Aber die Drachenseele habe trotzdem ich mir abgestaubt. Auch wenn wir anfänglich etwas Probleme miteinander hatten, vor allem weil sie dauernd in meinen Begleithandspell gelatscht ist, haben wir mittlerweile die perfekte Kampfstrategie. Während Lydia ihren Tod vortäuscht, ziehe ich die Bösewichte weiter in einen engen Gang, aus dem sie nicht mehr heraus kommen, oder zumindest nur noch über meine pelzige Leiche. Während mich die Banditen schon als Tepich an der Wand hängen sehen, setzt Lydia von hinten zum Sprint an, und wir nehmen sie von beiden Seiten in die Zange. Funktioniert perfekt. Und so verstehen wir uns bestens, eine wahre Frauenfreundschaft. Gut, ab und an störe ich mich daran, dass sie sich dauernd wiederholt. Über dieses Spielezeitalter sollten wir eigentlich weit hinaus sein, aber einige altmodischen Relikte trägt auch Skyrim noch mit sich rum. Zum Beispiel all die armen Abenteurer, welche wegen eines Pfeils durch das Knie ihre Kariere beenden mussten. Dafür gibts auf Facebook auch schon eine Selbsthilfegruppe. Auch das von dir erwähnte Interface und die Steuerung sind in Sachen Usability nicht gerade nach Lehrbuch gestaltet. Der deutliche Konsolenport bricht die Immersion zeitweise und man wird unfreiwillig aus der schönen Fantasie zurück in den Alltag geholt. Naja, dafür mag ich die fliegenden Mammuts. In diesem Fall wirklich: It’s no bug, it’s a feature. Übrigens ist es durchaus empfehlenswert, zu Beginn einige Primärquests zu machen, da man durch diese einige Fähigkeiten erlernt, die einem sehr hilfreich sein können, bei der Erkundung von Skyrim. Zum Schluss noch etwas, was mich sehr erstaunt hat: Bis jetzt spielen alle Männer männliche Charaktere und Frauen weibliche. Woran das liegen mag? In anderen Spielen ist das kaum so…

  13. jo das spiel isch nochere wuche usverkauft gsi. ^^@ tsundere. also i han mir e frau gmacht. ^^ und han au e frau ghürotet im game.:P

  14. @Sevi said… Was den sonst :))@GuidoDer Bogenschützen – Lehrer den ich mitgenommen habe, bei dem kannst du nur bis Schisskunst stufe 50 Trainieren, danach braucht man ein Meister – Lehrer.. (danach gibts dann noch Experten die dich bis Stufe 100 Lehrnen)

  15. @tsundere: Warum spielen Männer hier ausnahmsweise auch Männer?Hm, ich würde vermuten: 1. Weil wir meistens in der First-Person-Perspektive sind, und darum die Aussicht auf einen Frauenhintern nicht so wichtig ist wie in den RPGs mit Kamera hinter der Figur. 2. Weil es Single-Player ist und darum vielleicht viele das «Rollenspiel» etwas ernster nehmen und dann halt mehr bei sich bzw. beim eigenen Geschlecht bleiben.Und ja, mir gefallen die plötzlichen Drachen auch sehr. Da gab es ja auch Kritik, die seien störend und so, kann ich aber überhaupt nicht nachvollziehen. Finde im Gegenteil, dass es eben Nebenbeschäftigungen und Hauptgeschichte gut verschränkt; also uns immer wieder daran erinnert: «Hey, eigentlich bis du der/die Auserwählte, könntest du vielleicht mal deine Prioritäten korrigieren?»Geheiratet habe ich noch nicht. Werde ich wohl auch nicht. Hilario ist schon etwas in die Jahre gekommen, und die bequeme platonische Beziehung zu Lydia will er nicht mit so einem jungen Dingens aufs Spiel setzen. Ich meine, Lydia und ich, wir haben was erlebt, die Welt gesehen! Worüber soll ich mich mit einer Trine aus Solitude schon unterhalten?

  16. @GuidoHeiraten hat auch noch andere Vorteile:- Es wird für dich gekocht… (im eigenen Haus)- Ausserdem bekommst du 100-200 Gold jeden Tag von deiner Eheparter/in- Nur Begleiter können vermählt werden, von daher hast du Sie/Ihn immer dabei… was Gut ist in so ner Ehe – muahahah 🙂

  17. @Guido: Danke für Dini Antwort! Ich cha das mit em spoilere usw verstah. Ich bezwiifle au keinesfalls Dini Kompetenze. Zumal Dini Sändig zude wenige khört, woni s’Radio amig lüter mach dezue (-;Sorry weni pingelig gsi bi (-: (innere Game-Fachzitschrift sägets däm "meckern auf hohem Niveau" (-;Übrigens: ich spile en wiibliche Charakter, so het mini Partneri au öppis devo wenn sie amig mitluegt (-;.. und sie luegt bi anderne Games nur ungern mit (-:

  18. Wie genial kann ein Spiel wohl sein ? Trotz vieler Neuerungen eine unglaubliche Spieleerfahrung. Dieses Game hat einen Platz im Olymp verdient. Alleine der Sountrack stellt ein die Borsten auf. Kein Spiel hat mich so beeindruckt wie Skyrim. Ich habe verdammt viele RPGs gezockt aber dieses stellt alles in den Schatten. Die "Elder Scrolls Reihe" ist der pure Diamant unter den Spielen. Auf das die Fortsetzung schon im Ofen brutzelt !!! 😀 !!

  19. Wo ist meine Lydia? Plötzlich war sie weg! "Natürliche Ursachen" bringen Sie nicht um? Dann muss ich sie also erschlagen haben, in wilder Raserei. Ich fühle mich gerade wirklich schlecht. Das Schlimmste war bisher die Ungewissheit. Dann bin ich nun wenigstens erlöst…und werde wohl in der Hölle schmoren ;-)Seit hatte habe ich übrigens keinen neuen Gefährten mehr.

  20. Gegner/Monster bringen sie nicht um, richtig. Mir ist aber auch schon passiert, dass sie verschwunden ist, wenn sie z.B. irgendwo hängen bleibt oder einen Port nicht mitmacht. Sie ist dann in der Regel entweder nach ein paar Ports wieder aufgetaucht – oder sie ging einfach nach Hause. Wenn du also ein Haus hast: Vielleicht hat sie sich da schlafen gelegt.Ich hoffe jedenfalls, dass du Lydia wieder findest! So ein Drama so kurz vor Weihnachten soll niemand erleben müssen.

  21. Ich spiele nun schon recht lange ohne sie….Lydia ist wirklich weg, und es schmerzt tatsächlich! Es kann passieren, dass der Gefährte zu Hause wartet? Bei mir leider nicht der Fall gewesen. Aber alleine, dass das möglich ist….Und wenn ich schon mal einen Comment poste: Toller Blog!

  22. Mittlerweile spiele ich über 200 Stunden mit meinen zweiten Charakter. War mein erster noch ein wahrer Gutsmensch (ca 150h), ist mein jetziger ein regelrechter Satansbraten. Sie schreckt weder davor zurück, liebe Menschen bösen Göttern zu opfern noch ihre erledigten Feinde etwas anzuknabbern um fehlende Hitpoints aufzufüllen. Gerade ist das Add-on Dragonborn für die PC-Version erschienen. Als ich die Insel Solstheim erreichte, erklangen urvertraue Klänge aus meinen Boxen: der Soundtrack von Morrowind. Grandios, Skyrim meets Morrowind…. Danke Todd Howard, Jeremy Soule und dem ganzen Team rund um Skyrim, für dieses Ausnahmespiel !

  23. Mittlerweile spiele ich über 200 Stunden mit meinen zweiten Charakter. War mein erster noch ein wahrer Gutsmensch (ca 150h), ist mein jetziger ein regelrechter Satansbraten. Sie schreckt weder davor zurück, liebe Menschen bösen Göttern zu opfern noch ihre erledigten Feinde etwas anzuknabbern um fehlende Hitpoints aufzufüllen. Gerade ist das Add-on Dragonborn für die PC-Version erschienen. Als ich die Insel Solstheim erreichte, erklangen urvertraue Klänge aus meinen Boxen: der Soundtrack von Morrowind. Grandios, Skyrim meets Morrowind…. Danke Todd Howard, Jeremy Soule und dem ganzen Team rund um Skyrim, für dieses Ausnahmespiel !

  24. Leute, selbst Angang 2016 kann man das Spiel noch durchzocken. Hab das Game seit fast 3 Jahren und die Kampagne + viele viele Nebenquests durchgezockt (auch die DLC’s). Und dank der Mods kann man sich das Game auch ohne (oder mit weniger) Fehlerchen und mit besserer Grafik und nochmal verbessertem Gameplay servieren. Und mit den Mods kommt auch diese absurd hohe Stundenanzahl zustande. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass der Durchschnittsskyrimzocker so circa 200 auf dem Rechner hat. Oder Rede ich da nur von mir? 😀

    Hach Skyrim… Auch wenn du nun schon fasts fünf Jahre zurückliegst… Du wirst doch immer einen besonderen Platz in meinem Herzen füllen.

    Ich glaube, ich zocke die ganze Story von The Elder Scrolls einmal durch. Angefangen bei ARENA…

    Machts gut meine Freunde.

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